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Dilldappenjagdt
mit der Fahnenschwenkergruppe der Schützenbruderschaft Hinsbeck -
Gladbach.
Die
Fahnenschwenkergruppe Hinsbeck - Gladbach, versuchte sich an dem Wochenende
vom 03.11. bis 05.11.2000 als Dilldappenjäger im Sponheimer Hof.
Am
Freitagabend im Rahmen einer Weinprobe gab es die ersten Erläuterungen
zum eigentlichen Jagdtablauf. Am Samstag Morgen wurden dann (auf besonderen
Wunsch der Truppe) das kulturelle Leben des Ortes Enkirch erklärt
und entsprechende Besichtigungen durchgeführt, anschließend
ging es zum leichten Muskelaufbautraining auf die Enkircher Teststrecke
(Steillagenwanderpfad), diese wurde auch sehr gut gemeistert.
Der
Nachmittag stand zum Auslaufen zur freien Verfügung und wurde von
der Truppe auf verschiedene Art und Weise genutzt (schwimmen, schlafen,
saufen).
Kurz
vor Jagdtbeginn mußte der Hauptmann der Truppe (Thomas Scheuvens),
wegen menschlich technischen Schwierigkeiten (flotter Otto) die Leitung
an den ranghöchsten Leutnant (Frank Wyers) abtreten. Unter dessen
Führung konnte die Jagdt beginnen.
Allerdings
sind seine Kommandos von der Truppe nicht immer ausgeführt worden
(besondere Schwierigkeiten entstanden beim Kommando: drehen um die eigene
Achse). Man einigte sich schließlich darauf, daß man im lockeren
Schritt die Jagdt in Angriff nahm. Durch die guten Lockrufe und Düfte
der Männer, konnten die mutigen Frauen (eine versteckete sich hinter
ihrem Mann) zwei Dilldappen fangen. Nach eingehender Untersuchung durch
die holländische Melkerin Sandra, wurde festgestellt, daß es
sich um gogenannte Jungtiere handelte, die man nach der Jagdt nur 24 Stunden
in Gefangenschaft halten darf. Darauf hin wurde im Rahmen des Dilldappenschmaußes
von den Damen beschlossen die gefangenen Dilldappen wieder in Ihre Freiheit
zu entlassen.
Leider
ist es dem Sponheimer Hof nicht gelungen, bei einer Jägerin die Angst
vor den Dilldappen zu nehmen, diese konnte man Ihr am Sonntag Morgen in
Ihrem Gesicht noch erkennen.
Im
Rahmen eines sogn. Frühschoppens (diesesmal aber überwiegend
mit alkoholfreien Getränken, wurden den Dilldappenjägern dann
noch Ihre Urkunde als anerkannter Dilldappenjäger überreicht.
Nachdem
bei einigen der Alkoholpegel der letzten Nacht sich wieder unter die 0.5
Promillegrenze eingepegelt hatte, wurde beschlossen die Heimfahrt anzutreten.
Mit
entsprechender Marschverpflegung wurde die Heimfahrt dann auch in Angriff
genommen, wir hoffen, daß alle auch zu Hause wieder gesund und munter
angekommen sind.
Die
folgenden Bilder zeigen einige Aufnahmen der erforgreichen Dilldappenjagdt! |