Heinz Schütz sen.
19.02.1932 - 29.01.2004
Frieden auf Erden

Gesundheit und Familienglück
sind die höchsten Gaben, wenn man sie mit Geschick
noch paart zu Zufriedenheit und Bescheidenheit
sie ergänzen sich dann, Ihr lieben Leut

Dazu noch Arbeit, Freiheit und Recht
so geht es einem doch gar nicht schlecht
wenn wir noch erhalten unser täglich Brot
und leiden somit keine Not

Auch für den Geist und der Menschen Seele
ein frohen Lachen aus voller Kehle
wenn Musik zum Tanze ladet ein
dazu im Glase ein köstlich funkelnder Wein

Theater und Operettenbühnen
auch Rockgesang kann uns verwöhnen
auch wenn man festlich in der Oper sitzt
derweil man im "Schwarzen" festlich schwitzt

Man wandert durch Wiesen, Wald und Flur
bewundert mit den Augen, horcht in die Natur
man sieht der Fische lustiges Schwimmen
und lauscht der Vögel frohes Singen

So schön kann das Leben hier doch sein
die Natur lädt gerne uns dazu ein
wir Christenmenschen hier auf Erden
wollen lieben und geliebt werden

Doch leider ist es so auf dieser Welt
gar vieles dem Nachbarn nicht gefällt
denn Neid und Mißgunst, Herrscherlust
schaffen Ärgernis und viel Verdruß

Reicht Euch die Hände doch zum Bunde
führt ehrliche Worte in Eurem Munde
schließt Eure Bürger doch nicht ein
hinter Beton und Stacheldraht, Mauern und Stein

Es wird gerüstet in Osten und Westen
ein jeder meint, er könnte es am Besten
viel tausend Panzer bedrohen die Welt
Milliarden Summen, jedwedes Geld

wird in diesen Wahnsinn inverstiert
obwohl eine Vielzahl der Menschen hungert und friert
Dies bräuchte alles nicht zu sein
Für jeden ein Essen, auch jedem seinen Wein

wäre billiger, als dieser Irrsinn mit Bomben und Raketen
die grausam und schrecklich, auch nicht von Nöten
zu verseuchen und zu vernichten die ganze Welt
Ein Monstrum nur, dem dies gefällt

Drum Jugend der Völker im Westen und Osten
wiedersetzt Euch dem Wahnsinn, laßt Raketen verrosten
reicht Euch die Hände, reißt die Schranken ein
sonst könnten die Ideologien tödlich sein

Überaltete Ideologien und Säbelgerassel
am Verhandlungstisch nur falsches Gequassel
Dies darf doch nicht unsere Zukunft sein
Wir sollen leben in Freiden, in Freiheit und glücklich sein

April 1983

 
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© by Emil Niehusmann Feb. 2006