Heinz Schütz sen.
19.02.1932 - 29.01.2004
Gewidmet der großen Künstlerin Mareila Inubo Onodera

Die Vernissage

Ich kam mit großen Erwrtungen her
ich war angenehm überrascht, es lohnte sich sehr
herrliche Bilder, voller Leben und Phantasie
voll Ausdruck und Ausstrahlung, ein Stück Poesie

hier treffen sich zwei Welten, doch artverwandt
sie wurden uns gemalt von zarter Hand
mit künstlerischer Phantasie, doch im Ausdruck genau
die Künstlerin Mareile, eine herrliche Frau

nur eine ungezwungene Art gibt den Menschen Kraft
die im Leben der Kunst seht großes geschafft
eine große Zukunft ist ihr gegeben
in der Kunst mit ihrem Partner, für ein weiteres Leben

Die Vielzahl der Gestaltungen prägt ihr großes Schaffen
das die Kenner bewundern, die Lästerer begaffen
doch damit muß man leben, wenn man im Mittelpunkt steht
wie am heutigen Abend, da sich alles um sie dreht

wir Europäer haben ein Sehnen für das fernöstliche Leben
Mareile mit ihren Bildern hat uns einen Einblick gegeben
ins religiöse, ins meditieren, in die Mythologie
es packt einen das Fernweh, doch viele erleben es nie

Ich hoffe, daß wir uns an der Mosel bald wiedersehen
mit den Gemälden mit den Bildern, die einmalig schön
dann beim Riesling, der edelsten Sorte vom Wein
voll Phantasie, voll eingefangenem Sonnenschein.

Denn der Riesling bringt die Menschen zum träumen, zum singen
sehr große Werke einem fröhlichen Herzen entspringen
dazu die herrliche Landschaft, wenn die Reben blühen
wenn die Augen strahlen, die Wangen glühen

hier gibt es Motive für Künstler zu Hauf
wenn man wandert die die steilen Weinberge hinauf
und schat von den Höhen weit ins Land
ein Paradies auf Erden schon mancher hier fand

auch die Mythologie ist hier nicht unbekannt
wo sich Ritter und Burgfräulein zusammenfand
wo Drachen fauchten im Schiefergestein
heute wächst dort der edelste, köstlichste Wein.

hier im Land Ihrer Ahnen, deren Wiege hier stand
Ihr Vater jetzt wieder seine Heimat fand
ich lade Sie gerne heute ein
in den Sponheimer Hof zum Glücklichsein

geschrieben:
den 02.02.1984, im Kellergewölbe der Galerie Rolandshof, 22 Uhr

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© by Emil Niehusmann Mar. 2006