| Der Weg zu Gott
Meine eigenen Gedanken nach dem
Lesen der Texte in Prosa
von O.S b. Caecilia Bonn.
Man müßte Flügel haben
sich zu erheben
mit vielen Augen schauen, beim durch die
Lüfte schweben
die Sehnsucht nach Gott läßt
Tränen in die Augen steigen
es ist ein weiter Weg zu ihm, mit Beten
und andachtsvollem Schweigen.
Docj Gottes Zorn kann auch die Erde erzittern
und erbeben lassen
und gleichfalls gnadenvoll die Harfen
klingen lassen
die sanften Töne uns der Wind zu
Ohren trägt
begleitet von Posaunen daß unser
Herz bewegt
so schweben die Melodien selbst in die
fernste Stadt
wo jeder einsame Wächter dies besondere
Erlebnis hat
begleitet von dem Lichte, das hell zur
Morgenstund
wenn alle Vögel zwitschern aus frischem
Vogelmund
man dehnt und reckt die Glieder, die steif
und morgenkühl
man fühlt sich Gott sehr nahe, ein
wohliges Gefühl
man schürt nun rasch das Feuer, hat
Wärme und Geborgenheit
es knackt das Holzm es knistert, die Flamme
niemals schweigt.
Die Sonne steigt empor, am fernen Firmament
und schaut in helle Winkel, der Erde die
sie kennt
sie schickt den Gruß der Engel,
in Schweigen oft gehüllt
und leuchtet in alle Herzen, die von Gottes
Gnade erfüllt
die hellen Edelsteine, im Schoß
der Erde tief verborgen
sie sind Symbol der Freude, auch Hoffnung
auf ein Morgen
Der Schöpfer küßt die Seinen,
sei es durch der Wiesen Tau
er läßt erblühn die Rosen,
den Mann, wie auch die Frau
im Frühling und im Sommer, wenn alles
grün und blüht
im Herbst die Blätter welken, die
Blumen sind verblüht
dann bedeckt das Eis die Flüsse,
mit spiegelnd blanker Pracht
man sehnt sich nach dem Frühling,
wenn die Natur nochmal erwacht
wenn frische Quellen sprudeln vom steilen
Ferls und Berg
Gott Vater sie uns spendet, der Mensch
ist nur ein Zwerg
im großen Weltgeschehen, oft einsam
und allein
und möcht von dem Quell trinken,
der vom Herz des Vaters ist
sein Antlitz soll sich spiegeln im frischen
Morgenlicht.
wo der Duft wie feinste Würze, steigt
aus der Erde Schoß
wo Farne wiegend grünen, und frisches,
weiches Moos
wo Reh und Hirsche äsen, am fernen
Waldesrand
wo Blumen blühen und duften, im schönen
Gottesland
Ich bin die Blume des Feldes, spricht
das lebendige Licht
Mein ist das Werk als Ganzes, oh Mensch
vergiß das nicht.
was sind wir doch so klein, im weiten,
schäumenden Meer
wo die Kräfte des Himmels, uns bedrängen
oftmals sehr
so wir werden weiter bauen, an der goldenen
Himmelsstadt
und durch die Fenster des Glaubens schauen,
und drücken die Nasen platt
um Gottes Anlitz zu sehen in ferner weiter
Welt
wo er uns einst hinruft, dann wenn es
ihm gefällt
14.07.1987
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