| Der Wonnemonat Mai
Im Mai, wenn alles grünt und sprießt
dern Frühling man gern und froh genießt
wenn die Sonne brennt auf den Schieferstein
der speichert die Hitze für den Wein
die Natur lebt auf, der Wald ist schon
grün
er ladet ein zum spazieren gehn
in die schönen Wälder auf den
Berges Höhn
oder weit in die Täler, bis zum Hunsrück
hin gehen
Die Landschft wird schöner im Frühlingskleid
man freut sich darauf, denn es wurde Zeit
daß nach des Winters langen Tagen
die Natur schenkt uns viel Wohlbehagen
für Menschen, Tiere und Pflanzenwelt
das Leben sich doch nun erhellt
die Tage werden länger wieder
die Maisonne bräunt mit Kraft die
Glieder
der Winterpelz wird dabgestreift
obwohl es oft noch morgens reift
wenn Frost fällt ein in Tal und Flur
bringt oft Verderben in die blühende
Natur
Den Tieren wächst das Sommerkleid
von selber nach, dies ist gescheit
von unserem Schöpfer ausgedacht
der Mensch dafür sich mächtig
plagt
denn wieder kommt eine neue Mode
noch geht man nicht so gänzlich ohne
hier ists dafür zu frisch und kühl
nicht wie am Äquator, heiß
und schwül
die Frauen kommen schick daher
mit Streifen lang, mit Pünktchen
quer
mit Röcken bis zu den Knien oder
den Zehn
sie sind doch zum verlieben schön
Man sagt, der Mai gehört den Jungen
wer hat nur diesen Quatsch besungen
ob zwanzig, oder siebzig Jahre
ist nicht entsprechend für verliebte
Paare
wenn man sich liebt und gut versteht
ob es schneller, oder langsamer geht
dies kann kein Hinderungsgrund doch sein
um glücklich und verliebt zu sein
Doch die Arbeit im Felde weiter geht
ob der Winzer gräbt, oder der Bauer
sät
was im März und April wurde nicht
geschafft
das beschert uns der Mai mit aller Kraft
die Männer, die sind dann am pflügen
und düngen
mauf mühsame Weise den Stallmist
einbringen
damit der Boden recht locker bleibt
in der kommenden langen Sommerzeit
Für die Junganlagen werden die Hänge
rigolt
der Pflug das unterste nach oben hin holt
und nach 3 - 4 Jahren Jungfeld pflegen
erhält er der Winzer seinen Erntesegen
wenn die Eisheiligen wieder gut wir stimmen
das sie keinen Maifrost ins Tal herein
bringen
als Pankratius, Servatius und Bonifatius
uns bekannt
bringen oft Verderben sie ins Moselland
auch die kalte Sophie beschert uns oft
noch
ein Hauch von Kälte, als des WInters
A....loch
Sind die Gefahren gebannt, können
die Reben blühen
das süßschwere Düfte das
Tal durchziehen
Doch zwischendurch wird nicht das Feiern
vergessen
an Pfingsten froh, mit trinken und essen
denn Wein und Musik in froher Runde
erfreut die Menschen zu jeder Stunde
auf dem Brunnenplatz kehrt gern man ein
es gibt dort köstlichen, funkelden
Wein
kredenzt von einer netten Maid
deren Anblick einem schon das Herz erfreut
Die Restaurants hier am Moselstrand
sind für Ihre Spezialitäten
weit bekannt
beim besten Wein in vielen Varationen
treffen sich die Gäste aus allen
Nationen
so wird gefeiert bis in den frühen
Morgen
vergessen die ganzen Alltagssorgen
zum zufriedenen Leben und Glücklichsein
gehört immer ein guter deutscher
Wein
ma wird dann gefangen vom Wein und von
Land
man sieht der Mosel grün glitzerndes
Band
denn schön liegt Mosella uns hier
zu Füßen
rebenumkränzt will sie uns grüßen
sie lädt uns ein zu Gast zu sein
in Enkirch, und seinem herllichen Wein |