| Der September
Im September teift der Wein zu edelster
Güte
Die Sonne erhelllt das erste Gemüte
und in den Trauben wächst hinein
der eingefangene Sonnenschein
dann sind die Gesichter aufgehellt
der Winzerfamilien, denn es kostet viel
Geld
Maschinen und Gebäude zu unterhalten
sowie neue Weinberge zu gestalten
Ihr Einkommen wird von niemanden garantiert
wenn das Wetter nicht will, es öfter
passiert
daß leer geblieben Scheune und Keller
dann wird oft schmal der Gabenteller
die Jugend sehr oft darüber rebelliert
sie ging in die Stadt, hatte dort studiert
um jetzt keinen Arbeisplatz zu erhalten
gar mancher kehrt zurück um zu erhalten
was sie ererbt von ihren Eltern
sie helfen wieder Trauben keltern
vermarkten ihren Wein, fahren weit in
die Landen
wo zufriedene Kunden Geschmack daran fanden
so werden die Hänge gut gepflegt
im Moseltal, wo die Lnadschaft lebt
wenn auch Umweltschützer von eigenen
Gnaden
am grünen Tisch über Entwürfen
braten
die uns das Leben noch mehr erschweren
ich kann ihnen empfehlen in allen Ehren
kauft selber einmal Weinberge und lebt
davon
Ihr lauft ganz schnell uns wieder davon
im sozialen Netz sind für uns viele
Lücken
keine Zeit zum demonstrieren, noch wir
uns bücken
treibts nicht zu weit, uns zu verhöhnen
sonst kommt der Tag, da wir uns wehren
Die Weinlese wird nun organisiert
die Fässer gebeitzt, der Kelter probiert
es wird lackiert, es wird geputzt
das alles in Ordnung, wenn es genutzt
Die WInzer schätzen auch helfende
Hände
dann hat die Weinlese schneller ein Ende
denn der letzte Sonnenstrahl wird ausgenützt
solange noch Laub die Trauben schützt
vor plötzlichen Frost und starker
Kälte
dazu braucht man viel der helfenden Hände
zu froher Partnerschaft verbindet der
Wein
zwischen Winzer, und dem, der Käufer
will sein
man lernt sich kennen und süricht
sich aus
sitzt in froher Runde des Abends zu Haus
denn Tages Arbeit, Abends Gäste
saure Wochen, frohe Feste.
Bei den Bauern fahren jetzt die Mähdrescher
mit Macht
von morgens früh, bis in die Nacht
hier gibt es keine 40 Stunden Woche
sie müssen ganz schön hart malochen
Denn des Abends das Vieh in den Ställen
brüllt
bis ihr Hunger und ihr Durst gestillt
die Kartoffeln und Rüben, so wie
der Wein
sollen rechtzeitig in die Scheune hinein
sofort danach sind sie wieder am pflügen
die gesegnete Ernte muß genügen
um alle Kosten zu bestreiten
und Anschaffungen der Familie vorzubereiten
So schließt sich der Kreislauf des
Jahres wieder
es kommt die Zeit, da man ausruht die
Glieder
man macht Urlaub und fähhrt nun selbst
einmal hinaus
doch erst, wenn keine Gäste mehr
im Haus
Denn der September ist schön zum Wandern
in der Natur
auf den Höhen schweift der Blick
über Wald und Flur
gar mancher noch nicht seine Heimat kennt
der in der ganzen Welt herumrennt
das Schachertal, ein Naturparadies
in dem stellenweise noch reine Wildnis
ist
an unseren Stauseen man Forellen fängt
man vergißt die Zeit, nicht dem
Geld nachrennt
man kann sich vielseitig den Tag gestalten
kehrt abends zurück zu den alten
Fachwerkhäusern, voll Schmuck und
Kunst
in die Schatzkammer rheinischer Dorfbaukunst
sie strahlen Ruhe und Erhabenheit aus
vile Generationen gingen ein und aus
sie haben manchen Sturm erlebt
aus dicken Balken, gut verstrebt
Deutschlands berühmtester Wanderweg
ist oftmals nur ein schmaler Steg
über schroffen Fels, über Stock
und Stein
über des Berges Grad, die Hänge
voll Wein
Der "Moselhöhenweg" wird er genannt
bei Wanderfreunden seit Jahrhunderten
bekannt
er führt mitten durch unseren romantischen
Ort
von Bernkastel kommend, nach Beilstein
hin fort
Es ist ein Erlebnis, unendlich schön
den Moselhöhenweg mit Freunden zu
gehn
Piacenzas Franz hat ihn geprägt
er seinen Namen mit recht bald trägt!
Wollt ihr wissen, wer dieser Mann soll
sein?
kommt her zu mir, besucht mich beim Wein
ich führ Euch zu ihm ins Zeller Land
zum "Padchestreter!, überall bekannt! |