56850 Enkirch/Mosel - Dilldappen - 48351 Everswinkel/Westfalen


Zum 120. Vitusfest der Gemeinde Everswinkel in Westfalen (zwischen Münster und Warendorf), war der Sponheimer Hof, in diesem Jahre mit einem Weinstand vertreten (vom 14. bis 16. Juni 2003).
Als Unterstützung hatte er sich seine Enkircher Dilldappen mitgenommen, damit auch diese aus den urigen Wäldern des Großbachtales heraus in die große Welt kommen. Es wurden aber nur 4 ausgesuchte Tiere mitgenommen auf die weite anstrengende Reise ( 2 Jungtiere und 2 mittlere Dilldappen).
Am Freitag dem 14. Juni 2002, wurde an einem gemütlöichen Weinstand für weinfrohe Laune auf der Vitusstraße in Everswinkel gesorgt. Die Dilldappen hatten wir auf einer nahegelegenen Wiese mit Sträuchern zur Eingewöhnung an die fremde Umgebung versteckt.
Die Bilder 1 , 2 , 3 , 4 , 5 , 6 , 7 , 8 , 9 zeigen verschiedene Momentaufnahmen über den ganzen Tag verteilt. 

(Bitte Zahlen anklicken und die Bilder über das x oben rechts wieder entfernen um weiter im Text gehen zu können, so auch bei allen anderen Bildnummern verfahren)

Am Samstag den 15. Juni 2002, hatten wir in dem romantisch gelegenen und wundervoll restaurierten Haimathaus der Gemeinde Everswinkel, die Möglichkeit eine Weinprobe mit Sponheimer Hof Weinen und Rotweine von meiner liebsten Schwägerin aus der Pfalz, den Everswinkler Bürgern anzubieten. Diesem Angebot wurde bis um 20:00 Uhr reichlich zugesprochen und auch viele Wein- und Touristische Fragen konnten beantwortet werden.
Ab 20:00 Uhr konzentrierte sich alles auf die Everswinkler Polonäse (Umzug der honorigen Männer und Frauen durch den Ort).
Die Bilder 10 , 11 , 12 , 13 , 14 zeigen Aufnahmen von der Weinprobe.
Sie Bilder 15 und 16 zeigen Aufnahmen von der Everswinkler Polonäse.
Am Sonntag, dem 16. Juni 2002 kamen dann auch die mittlerweile eingewöhnten Dilldappen mit zum Vorschein. Im Rahmen des Vitusfestes, kam die Dilldappenwurfbude mit zum Einsatz, zur Unterhaltung der Festbesucher. Am Morgen waren die beiden Jungtiere schon im Einsatz zum Aufschrecken der Leute. Am Nachmittag wurde sich in der fröhlichen Weinrunde, am Weinstand, das richtige Zielwasser (Enkircher Moselwein) einverleibt, damit man die Schilder an der Dilldappenwurfbude auch besser treffen konnte. Die beiden mittleren Dilldappen hatten ihren Spaß daran die Festbesucher zu erschrecken. Die Festbesucher hatten allerdings die Möglichkeit sich zu rächen, denn wenn alles drei Schilder getroffen wurden, mußte der Dilldapp ab in das kalte Wasser springen und sich wieder abkühlen.
Als die Dilldappen zu dreist die Besucher ärgerten und keiner die 3 Schilder traf, da half der Everswinkler Dorfsherif, der Hüter von Recht und Ordnung und traf mit beherzten Würfen die 3 Schilder und die Dilldappen verschwanden wider in den kalten Fluten. In den Abendstunden verschwanden die 4 Dilldappen und die Festbesucher hatten wieder viel Spaß in der Weinlaube. Bilder 17 , 18 , 19 , 20 ,
21 , 22 zeigen Aufnahmen vom Aufbau der Weinlaube und erstes Testen des Moselweines.
Bilder 23 und 24 zeigen die beiden Jungdilldappen in Aktion.
Bilder 25 , 26 , 27 , 28 , 29 zeigen die großen Dilldammen in Aktion.
Bild 30 der Everswinkler Dorfsherif in Aktion!
Bilder 31 , 32 , 33 , 34 Momentaufnahmen in der Weinlaube!
Bilder 35 und 36 Abbau nach einem anstrengenden Tag in fröhlicher Weinlaune!
Bild 37 Momentaufnahme des letzten Oehms von Everswinkel nach 4 geleerten Flaschen Wein!

Am Montag, dem 17. Juni 2002, wollte der Winzer Heinz Schütz, bei seiner lieben Schwiegermutter, dann eigentlich ausschalfen, von dem anstrengenden Wochenende. Doch um 7:00 Uhr vernahm er im Schlaf, ganz leise Töne durch sein offenes Fenster dringen, die von Minute zu Minute immer lauter wurden und auch immer näher kamen. Die Schwiegermutter Renate weckte Heinz Schütz ganz schnell, denn es geschah etwas besonderes: Der Spielmannzug war unterwegs durch den Ort zum Wecken der Bevölkerung und das Haus, in dem Heinz Schütz ruhig schlief, wurde ausgesucht zu einer erfrischenden Rast. Schnell angezogen und gewaschen und freudestrahlend stand Heinz Schütz dann draußen und begrüßte den Spielmannszug mit einer Kiste Wasser, welche freudig entgegengenommen wurde.
Heiz Schütz wunderte sich zuerst als alle anfingen zu lachen, doch er wurde schnell darauf aufmerksam gemacht, daß er beim Anziehen seine Schuhe vergessen hatte und auf Socken auf der Straße herum spazierte.
Nach der Stärkung machte sich der Spielmannszug Everswinkel dann wieder auf seine Tour, mit derm Versprechen, das Heinz Schütz auch auf dem morgendlichen Frühschoppen zu erscheinen hatte.
Bilder 38 , 39 , 40 , 41 zeigen den Spielmannszug Everswinkel vor dem Haus der liebsten Schwiegermutter !

Bei der Rückfahrt wurden die 2 Jungtiere der Dilldappen im Allwetterzoo in Münster ausgeladen un in einem speziellen Gehege freigelassen. Es soll hier versucht werden, durch spezielles Paaren, den Moselländischen Dilldappen, etwas von westfälischen Tieren mit zu vererben und somit eine neue Dilldappenrasse zu kreieren. Dies geschieht selbstverständlich nicht von heute auf morgen, sondern bedarf einer langen und behutsamen Aufbauarbeit. Da die moselländischen Dilldappen ja eine sehr paarungsfreudige Geschöpfe sind, hoffen wir Ihnen in einiger Zeit etwas die ersten Paarungserfolge mitteilen zu können.
Weitere Informationen über den schönen Heimatort von Gisela Schütz erhalten sie unter : www.everswinkel.de