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Auch im Weinjahrgang 2006 ist es wieder erforderlich, die Natur zu bremsen. Durch den bisherigen wunderbaren Witterungsverlauf (für unsere Weinberge) haben die Rebstöcke reichlich Traubenansätze gebildet. Leider sind es zu viele, wenn man Spitzenqualitätsweine ernten möchte ! Aus diesem Grund werden ca. 1 Drittel der Traubenansätze bereits jetzt abgeschnitten, und somit die Erntemenge eingeschränkt. Man muß immer ein richtiges Verhältnis von Laubwand und Traubenansätze erreichen, damit sehr gute Qualitätsweine geerntet werden können. Dies ist natürlich keine Arbeit für " ungelernte Kräfte ", somit schreitet der Fachmann selbst zur Tat. In unserem Falle die Seniorchefin (73 Jahre), die nach sorgsamer Prüfung ( Bild 1 und 2) die entsprechenden Traubenansätze abschneidet. Es wird noch einige Tage Dauern bis alle Weinberge auf diese Art und Weise ( Bild 3 und 4) auf ein ausreichendes Maß an Traubenansätzen reduziert worden ist. Die abgeschnitten Traubenansätze ( Bild 5) werden mit dem Pflug in den Weinbergsboden im Laufe der Zeit wieder eingearbeitet. Somit sind die Weichen auf einen neuen Spitzenjahrgang 2006 vom Winzer wieder gestellt und wir hoffen, das bis zur Lese die Natur den Winzern auch froh gestimmt ist und kein größeres Unwetter in den Weinbergen noch Schäden anrichten wird. Ab dem 15. August (dann ist alle Weinbergsarbeit getan) vertrauen wir auf die Natur, die uns hoffentlich einen sehr guten Weinjahrgang 2006 bescheren wird. Ende Oktober 2006 wissen wir mehr und werden Ihnen dies auch wie gewohnt hier mitteilen ! |
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© by Emil Niehusmann Aug. 2006 |