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| Werner Kortenjan und seine Frau Angelika
aus 48351 Everswinkel, verbrachten wieder einmal eine paar " ruhige " Tage
im Sponheimer Hof. Besonders Werner wollte sich von der " schweren Arbeit
" (Mädchen für alles bei der Gemeinde Everswinkel) erholen. Doch
als er seinen Rebstock sich anschaute im Weinberg vom Sponheimer Hof, war
es mit der Erholung vorbei. Er war der Meinung es sei doch zu viel Unkraut
auf dem Weinbergsboden und da müßte er Abhilfe schaffen. Gesagt
getan, eine halbe Stunde später ging es in den Weinberg und Heinz
Schütz hatte Werner entsprechend eingekleidet und mit einem Stihl
Freischneidegerät ausgestattet (Bild 1 ). Voller Tatendrank ging Werner an die Arbeit und mähte jedes Unkraut um seinen Rebstock ab (Bild 2 / 3 / 4 ). Er war nicht mehr zu bändigen ! Doch plötzlich ein Stocken und Stillstand (Bild 5 ). Er entdeckte den Rebstock der Gemeinde Everswinkel und stellte fest, da ist auch noch jede Menge Unkraut. Dies konnte er als Gemeindehausmeister nicht mit seiner Ehre vereinbaren. Zu Heinz Schütz sagte er im rügenden Ton: In Everswinkel ist immer alles picobello und sauber und nicht so viel Unkraut ! Also mußte das Unkraut um den Rebstock auch daran glauben (Bild 6 ). Doch damit nicht genug. Nachdem das Unkraut auf dem Boden entfernt war, ging er weiter mit den " Feinarbeiten ". Der Rebstock der Gemeinde Everswinkel wurde nunmehr auch in Handarbeit von feinstem Kraut entfernt (Bild 7 / 8 ) und mit der Heckenschere wurde er in Form geschnitten (Bild 9 / 10 ) . Schließlich sind die Hecken und Bäume um das Rathaus in Everswinkel auch akurat geschnitten, sagte in vollem Brustton. Er war nicht mehr zu bändigen, mit der Schere in der Hand ging es immer tiefer in den Weinberg ( Bild 11 ) bis er plötzlich aufhörte und langsam mit einem traurigem Gesicht aus dem Weinberg herauskam. Hatte er doch tatsächlich zu viel abgeschnitten und brachte die 2 abgeschnittenen Traubenansätze mit heraus (Bild 12 ). Dies war dann der Augenblick wo er beschloß, die Arbeit einzustellen um größeren Schaden zu vermeiden. Aber er wollte noch die Qualität der Trauben überprüfen und welchen Reifestand die Rebsorten bereits hätten, am 30.08.2006. Somit nahm er den Refratormeter (Bild 13 ) drückte den Saft der Beere darauf (Bild 14 ) und konnte somit den Reifestand überprüfen (Bild 15 ). Er war davon so begeistert, das er nach dem Riesling noch die Rivanertraube und die Kernertraube überprüfte (Bild 16 / 17 / 18 ) und zum Schluß auch noch die Rotweinrebe Regent überprüfte (Bild 19 / 20 ) und dann sein Urteil abgab, das er mit dem Reifestand zum jetzigen Zeitpunkt sehr zufrieden sei (Bild 21 ) und er uns aber im September noch einige schöne Wochen mit Sonnenschein wünschte, damit der Reifeprozess noch besser ablaufen kann. Auf einen solchen pflichtbewußten Hausmeister kann jede Gemeinde stolz sein, der selbst im wohlverdienten Urlaub immer noch an seiner Hausmeisterehre gepackt wird und Arbeiten erledigt, die er gar nicht zu machen brauchte. Aber Herr Heinz Schütz freute sich über diesen Tatendrang, brauchte er doch in den Nächsten Tagen etwas weniger zu Arbeiten. Eigentlich viel zu Schade das Werner schon wieder nach Hause muß. |
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© by Emil Niehusmann Aug. 2006 |