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” Der erste Ausflug der Enkircher Dilldappen Großfamilie unter Menschen” |
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| Obwohl die Dilldappen Großfamilie
schon seit Jahrzehnten im Enkircher Großbachtal angesiedelt war,
haben noch nicht viele Enkircher Einwohner sie zu Gesicht bekommen, man
erzählte immer nur solche Geschichten von Ihnen, die schauerlich klangen
und schreckliche Erlebnisse beinhalten sollten.
Dies bekamen die Dilldappen natürlich auch zu hören und sie sagten sich, dagegen müssen wir etwas unternehmen, denn es kann nicht sein, das unser Ruf bei den Menschen so schlecht sein soll. Also berieten sie, wie sie dies ändern konnten, und nach langer Beratung sagte der Dilldapp "Flotte Zunge", ich habs, wir beteiligen uns am Karbnevalsumzug, denn dann sind ja alle EInheimischen Menschen auf der Straße und können in Kontakt mit uns treten. Angst werden sie auch keine haben, denn sie rechnen ja nicht damit das wir echt sind, und bis sie es merken, dann haben sie festgestellt, das wir doch keine so Ungetüme sind wie sie immer erzählen. Es gab ein froßes Hurrageschrei und der Vorschlag von "Flotte Zunge" wurde einstimmig angenommen. Schnell hatte man einen Wagen zusammengestellt und eine eintsprechende zusätzliche Fußgruppe aufgestellt, somit waren die Rollen schnell verteilt. Vor lauter Ungeduld warteten sie alle auf den großen Tag, der für sie bevorstand. Als es endlich soweit war, bekamen die beiden Dilldappen "Lulatsch" und "Großes Gehänge" natürlich wieder einmal Lampenfieber, Gott sei Dank hatte Dilldapp "Drudi" dies voeausgesehen und reichlich Kräter in flüssiger Form eingepackt. Nachdem "Drudi", "Großes Gehänge" und "lulatsch" die erste Flasche Kräuter geleert hatten, war jegliches Lampenfieber verflogen und man freute sich richtig auf den Beginn des Karnevalumzuges. Und auf den ersten Meter merkte man, wie recht Dilldapp "Flotte Zunge" doch hatte, denn die Menschen lachten und brüllten als sie die Dilldappenfamilie komplett mit Kind und Kegel sahen, und machten Ihre Scherze mit Ihnen. Erst als einige versuchten ihnen die angebliche Maske vom Kopf zu ziehen und dies nicht gelang und die entsprechenden Dilldappen vor Schmerz laut aufbrüllten, merkten sie das es doch richtige Dilldappen waren, die vor ihnen standen und hielten dann doch merklich Abstand. Doch die beiden Dilldappen "Drudi" und "Schlucki" warfen ihren ganzen Charme ins Gefecht und plötzlich war das Eis gebrochen. Die Frauen hatten festgestellt, daß die Dilldappen alle wie sie sind doch recht liebesbedürftig und schmuseanfällig sind und als dem Dilldapp "Großes Gehänge" plötzlich der Lendenschurz weggezogen wurde, ging ein lautes AAAAAAAAHHHHHH, OOOOOOOOOOOOHHHHH, durch die Frauen, die an der Straße standen, fortan waren die Dilldappen Hahn im Korb, und wurden immer von reichlich Frauen umringt. Auf dem Umzug wurde so manche Flasche Kräuter und Wein geleert und die Umrisse aus den Augenwinkel wurden immer umdeutlicher bis dann die weiblichen Dilldappen ein Machtwort sprachen und dem Zuspruch von Wein und Kräutern EInhalt boten, somit konnte dann auch gewährleistet werden, daß alle männlichen Dilldappen das Endziel des Umzuges, den Festplatz an der Mosel, doch noch erreichten. Bis dorthin blieb die Großfamilie auch noch geordnet schön zusammen. Aber auf dem Festplatz erst einmal angekommen, gab es keine Rettung mehr für die männlichen DIlldappen, ein ganzer Haufen von wilden Frauen, stürzten sich auf die männlichen Dilldappen und waren in der Menge mit ihnen verschwunden, bevor die weiblichen Dilldappen überhaupt eingreifen konnten. In der ganzen Nacht durch hörte man in Enkirch Jubelschreie und lautes Gebrumme, aus allen Ecken und Kanten und am Morgen sah man viele Frauen mit glänzenden Augen müde erschlaffte Dilldappen in verschiedene Richtungen auf dem nach Hauseweg. Die männlichen Dilldappen hat man danach einige Tage und Wochen nicht mehr in der näheren Umgebung von Enkirch gesehen, denn es brach ein fürchterliches Unwetter über sie herein als sie die Familienhöhle wieder erreichten. Auch einige Frauen hatte man einige Tage in Enkirchs Straßen nicht sehen können, allerdings an einigen Häusern einiges Donnergrollen hören können. Doch wie es so im täglichen Leben, nichts verzieht sich so schnell wie ein Unwetter und bald danach strahlt wieder die SOnne über der Welt und läßt sie in einem ganz anderen Licht erstrahlen. |