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Düngung
Die Düngung ist
ein Nährstoffersatz, bedingt den Nährstoffentzug durch den Weinstock
Hauptnährstoffe:
Stickstoff = N,
Phosphorsäure = P2O2, Kali = K2O, Kalk = CaO, Magnesium = Mg
Humus: besteht
aus verrotteten Pflanz- und Tierresten
Stallmist:
besteht aus Stroh, Kod und Harn
Stroh bewirkt Verrottung
Kod,Harn enthält
Nährstoffe: in 100 kg Stallmist sind 2 kg Hauptnährstoffe, 20
Kg Humus und 78 l. Wasser.
Zuckerbildung
= Assimilation = Photosynthese
Zur Zuckerbildung
wird benötigt:
Chlorophyll, Wasser,
Energie (Sonne), CO2, Kali und Stickstoff.
N
(Stickstoff) - Düngung
1) Beduetung
für die Rebe:
Motor des Pflanzenwachstums,
wichtig für
die ganze Pflanze,
fördert das
Holzwachstum,
garantiert regelmäßige
und hohe Erträge,
durch Trockenheit,
Krankheit oder Frost geschädigte Weinberge können durch verstärkte
N-Düngung schnell gekräftigt werden.
2) Einfluß
auf den Boden:
Ammoniak, an Schwefelsäure
gebunden, ist Kalkzehrend.
Salpeter, an Kalk
gebunden, empfiehlt sich für saure Böden.
3) Stickstoffmangel:
hellgrüne bis
zitronengelbe Blätter, wchwacher Wuchs, kleine Bkätter, schwache
Triebe, Geringe Zuckerbildung, geringe Mostgewichte, dünne Weine.
4) Stickstoffüberfluß:
Verweichlichung
der Pflanze, Empfindlichkeit gegen Pilzkrankheiten, Durchrieseln, Trauben-
und Stielfäule.
5) Einfluß
auf den Wein:
höhere Mostausbeute,
Höherer Extrakt, vollere Weine.
Kalk
Bedeutung
für die Planze:
Günstige Einwirkung
auf den Nährstoff- und Wasserhaushalt. Abstumpfung der Säuren.
Wirkung im
Boden:
Verhinderung der
Festlegung von Nährstoffen. Durch Kalk wird die Nährstoffaufnahme
erleichtert und gefördert. Förderung der Bodengare, Förderung
der Mikroorganismein im Boden.
Bodengare:
locker, Humushaltig
Mikroorganismen:
Mikropflänzchen.
Kalkmangel:
Nährstoffaufnahme
wird blockiert. Schwacher Wuchs.
Kalküberschuß:
kann auf zur Verdichtung
neigenden Böden zur Clorose (Gelbsucht) führen. Zur Verdichtung
neigen die schweren Lehm- und Tonböden.
schwerer Boden:
sind schwer zu bearbeiten, weil bei Sonnenbestrahlung (nach einem Regen)
alles verkrustet bzw. verdichtet.
leichter Boden:
sind auch nach langem Regen noch leicht zu bearbeiten, weil sie locker
sind.
Clorose entsteht
bei Luftmangel.
PH:
Anzeige von Kalkgehalt im Boden.
Die
Düngung über das Blatt (Blattdüngung)
Anwendung:
a) Zur sofortigen
Behebung eines Nährstoffmangels
b) Während
langanhaltender Trockenzeiten kann die Ernährung der Rebe unterstützt
werden.
Duchführung:
Ein einmaliges Ausbringen
von Blattdüngung hat in der Regel keinen Erfolg. Es sind midestens
5 - 8 Blattspritzungen nötig, um Wirkung zu erzielen. Daher muß
schon vor der Blüte mit dem Spritzen begonnen werden.
Dioe Blattdünger
können mit Schädlingsbekämpfungsmitteln ausgebracht werden.
Zuvor sollte man sich Sicherheit verscahffen, daß die Blattdünger
sich mit den Schädlingsbekämpfungsmitteln vertragen. Die Dünger
werden zuletzt in die Brühe gegeben. Die Aufnahme der Nährstoffe
durch das Blatt ist stark von der Tagestemperatur und dem Sonnenlicht abhängig.
Als günstig gelten Tage mit 18° - 22° C ohne Sonneneinstrahlung
(bedeckter Himmel). Bei Temperaturen unter 15°C und über 25°C
ist die Nährstoffaufnahme über das Blatt stark gehemmt. Die Blattdüngung
kann einen Mangel nur im Jahr der Spritzung beheben. Zur echten Beseitigung
eines Nährstoffmangels muß eine Bodendüngung erfolgen.
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